AKJ stat
Forschungsverbund DJI

Ausgabe 2/2001 (Download als PDF)

Editorial

Die amtliche Statistik zielt darauf ein Abbild der Realität zu erzeugen, das u.a. als Basis für empirisch fundierte politische und fachliche Entscheidungen genutzt werden kann. Allerdings sind die gesellschaftlichen Realitäten und die daraus resultierenden sozialstaatlichen Antworten einem kontinuierlichen Wandlungsprozess unterlegen. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, muss das Erhebungskonzept der amtlichen Statistik immer wieder entsprechend angepasst werden.

Um diesen Anforderungen im Bereich der Kindertageseinrichtungen gerecht zu werden, wurde auf der letzten Sitzung des Fachausschusses Jugendhilfestatistik des Statistischen Bundesamtes beschlossen, dass die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden sollten, damit in Zukunft nicht nur Daten über die verfügbaren Plätze, sondern auch differenzierte Angaben über Kinder in Kindertageseinrichtungen erhoben werden.

Somit sind gute Voraussetzungen geschaffen, dass das Instrument der amtlichen Jugendhilfestatistik immer wieder dem Informationsbedarf der Fachwelt angepasst wird.

Integration ? weiterhin auf dem Vormarsch
Zur Entwicklung integrativer Plätze für behinderte Kinder in Kindertageseinrichtungen

Seit den 1980er Jahren ist in der vor- und außerschulischen Erziehung und Betreuung von Kindern mit Behinderungen ein grundlegender Wandel erkennbar. Neben einer großen institutionellen und konzeptionellen Vielfalt im Bereich der Sondereinrichtungen bzw. heilpädagogischen Einrichtungen ist insbesondere die gemeinsame Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen in integrativen Gruppen in Regelkindergärten und -tagesstätten ein fester Bestandteil der Angebote in Kindertageseinrichtungen geworden.

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