AKJ stat
Forschungsverbund DJI

Ausgabe 3/1998 (Download als PDF)

Editorial

KomDat ist immer wieder bemüht, neben der Präsentation und Analyse neuer Ergebnisse auch auf die unzureichende Erfassung einzelner Merkmale in der KJH-Statistik hinzuweisen: In Heft 2 waren dies die »Gründe für länger andauernde Schutzmaßnahmen« und in Heft 3 die »Platzzahlen in geschossenen Heimen bzw. Abteilungen«. Damit die Fachwelt, die Politik und die Öffentlichkeit möglichst detailgenau über die Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe informiert werden können, unterstützt die Dortmunder Arbeitsstelle, in Kooperation mit Fachverbänden, das Statistische Bundesamt bei der Präzisierung und Weiterentwicklung der Erhebungsbögen. Erfreulich ist, daß dies in jüngster Zeit im Rahmen der Personal- und Einrichtungsstatistik gelungen ist. Näheres dazu finden Sie in unserem aktuellen Beitrag.

Kinder- und Jugendarbeit im »Abwind«

Maßnahmen der Jugendarbeit 1996 im Überblick

Turnusgemäß hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 1996 Daten zu den öffentlich geförderten Maßnahmen der Jugendarbeit veröffentlicht. Ein erster Blick auf die gesamtdeutsche Lage zeigt ein positives Bild: Die Anzahl der Maßnahmen stieg gegenüber 1992 von 127.915 auf 130.372. Und statt 4,3 Mio., wie 1992, nahmen 1996 4,6 Mio. TeilnehmerInnen an den öffentlich geförderten Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung, der internationalen Jugendarbeit, der MitarbeiterInnenfortbildung und der Kinder- und Jugenderholung teil. Doch schon ein zweiter Blick in das umfangreiche Datenpaket, das hier nur ausschnitthaft vorgestellt werden kann, relativiert den ersten positiven Eindruck.

    • Reduzierung der Jugendarbeit im Westen

    • Internationale Jugendarbeit auf dem Rückzug

    • Neue Trägerlandschaft in Ostdeutschland

 


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