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Hilfen zur Erziehung

Monitor Hilfen zur Erziehung 2016

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat die dritte Ausgabe des Monitor Hilfen zur Erziehung vorgelegt. Mit dem Monitor Hilfen zur Erziehung soll ein Beitrag geleistet werden, das empirische Wissen zu den Hilfen zur Erziehung zu erhöhen. Durch Analysen zum aktuellen Stand sowie zu Entwicklungen zu den Hilfen zur Erziehung soll die notwendige Wissensbasis zum Arbeitsfeld für eine Bestandsaufnahme und eine Weiterentwicklung verbreitert werden. In diesem Sinne richtet sich der vorgelegte Monitor Hilfen zur Erziehung gleichermaßen an Praxis, Politik und Wissenschaft.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung stellt einen zusätzlichen Verwendungszusammenhang der bei freien und öffentlichen Trägern erhobenen Daten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik dar. Der damit initiierte Transfer der Ergebnisse zurück in die Praxis wird sich unserer Einschätzung nach nicht zuletzt auch positiv auf die Qualität der Daten zu den Hilfen zur Erziehung auswirken.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2016 ist hier kostenlos als PDF-Datei erhältlich.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: ilona.haushalter@tu-dortmund.de (es können maximal fünf Exemplare bestellt werden)

Inhaltsverzeichnis:

Die aktuelle Ausgabe des Monitors beginnt in Kapitel 1 mit einer Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Grundauswertungen und Themenschwerpunkte.

Kapitel 2 gibt einen Überblick über die bundesweite Entwicklung der Hilfen zur Erziehung in den letzten Jahren und deren Inanspruchnahme, auch vor dem Hintergrund einer alter- und geschlechterspezifischen Perspektive. 

Kapitel 3 betrachtet ausgewählte Lebenslagen der Familien, die eine Leistung der Hilfen zur Erziehung in Anspruch nehmen. So ist bei bestimmten Lebenskonstellationen von einem höheren Hilfebedarf auszugehen. Analysiert werden die Familiensituation, die sozioökonomischen Verhältnisse unter der Perspektive des Transferleistungsbezugs und der Migrationshintergrund.

In Kapitel 4 werden regionale Unterschiede bei der Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen bis hinunter auf die Ebene der Jugendämter in den Blick genommen. Die sich hier zeigenden Disparitäten sind insbesonder vor dem Hintergrund einer bundeseinheitlichen Rechtsgrundlage bemerkenswert, müssen aber auch im Rahmen eines komplexen Bedingungsgefüges betrachtet werden.

Finanzielle Aufwendungen für Hilfen zur Erziehung werden in Kapitel 5 eingehender betrachtet - für die Hilfen zur Erziehung und die Hilfen für junge Volljährige insgesamt, aber auch nach Leistungssegmenten und Hilfearten sowie für angrenzende Einzelfallhilfen.

Die thematischen Schwerpunktsetzungen der vorliegenden Ausgabe des Monitors fokussieren in Kapitel 6 zunächst die Entwicklung der Beschäftigten in den Hilfen zur Erziehung und dem Allgemeinen Sozialen Dienst. Die Detailanalysen betrachten die Personaldaten hinsichtlich alters- und geschlechtsspezifischer Entwicklung, aber auch die Qualifikation der Mitarbeiter/-innen.

Kapitel 7 beschäftigt sich mit der Datenlage zu unbegleiteten ausländischen Minderjährigen. In dem Themenschwerpunkt werden die Fallzahlenentwicklungen für die Inobhutnahmen, aber auch für die Heimerziehung in den Blick genommen. Dabei werden besondere Merkmale dieser Zielgruppe junger Menschen herausgearbeitet und mit der bisherigen Klientel verglichen.

Ein letzter Themenschwerpunkt betrachtet in Kapitel 8 die Adressatengruppe der jungen Volljährigen in den erzieherischen Hilfen. Neben einem Überblick zur Entwicklung der Fallzahlen dieser spezifischen Zielgruppe werden u.a. Unterschiede der Inanspruchnahme mit Blick auf die Hilfearten genauso herausgearbeitet wie Gründe für die Hilfegewährung beleuchtet werden.

Kapitel 9 enthält "Steckbriefe" zu den einzelnen Leistungen der erzieherischen Hilfen (§§ 27,2-35 SGB VIII) sowie den Eingliederungshilfen gem. § 35a SGB VIII, die zentrale statistische Informationen zu den einzelnen Hilfearten beinhalten.

Wichtige methodische Hinweise zum Verständnis der Datengrundlage fasst schließlich das Kapitel 10 zusammen.

zum Download des Monitor Hilfen zur Erziehung 2014

 

 

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