AKJ stat
Forschungsverbund DJI

Demografie und Jugendhilfe

Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Kinder- und Jugendhilfe

Wenn es darum geht, einen Blick in die Zukunft zu wagen, denkt man - nicht nur, aber auch - in der Kinder- und Jugendhilfe zuallererst vielleicht an sich abzeichnende politische Entscheidungen, an die unangenehmen Folgen von wieder einmal drohenden Sparzwängen, an die konkreten Utopien und Tagträume einer gerechten Praxis, eines gelingenderen Alltags oder an die behauptete, segensreiche Wirkung gut gemeinter, fachlich-innovativer Konzepte. Weitaus weniger löst dieser Blick nach vorne hingegen - jedenfalls bis in die jüngste Vergangenheit - eine Auseinandersetzung mit der staubtrockenen Materie der Demografie aus, wie dies die nüchternen Zahlenreihen zur Bevölkerungsentwicklung in der Vergangenheit und Zukunft nun einmal sind. Dies hat sich allerdings seit dem Anfang der 2000er-Jahre wohl grundlegend geändert. Die Frage nach den Auswirkungen der demografischen Entwicklungen auf die Strukturen und das Leistungsspektrum in den Feldern der Kinder- und Jugendhilfe gehört zurzeit wohl mit zu den zentralen für Praxis, Politik und Forschung.

Die Auseinandersetzung mit Fragen nach den Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Kinder- und Jugendhilfe ist einer der Arbeitsschwerpunkte der AKJStat, denn: Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung von tragfähigen Zukunftsszenarien spielt die demografische Entwicklung in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle. Die Auswertungen und Analysen beziehen sich auf die Bundesrepublik insgesamt und sind hier eingeflossen in Arbeiten zum Elften und Zwölften Kinder- und Jugendbericht sowie auf regionalisierte Ausarbeitungen zu einzelnen Bundesländern.

In diesem Kontext wurden für folgende Bundesländer Expertisen erstellt:

  • Niedersachsen

  • Rheinland (Teil von Nordrhein-Westfalen)

  • Westfalen-Lippe (Teil von Nordrhein-Westfalen)